Puddingplätzchen einfach backen mit feiner Vanillenote

Gerade noch den letzten Staub von Puderzucker von der Küchenplatte gewischt, da hüpft schon das erste frisch gebackene Puddingplätzchen in den Mund. Wenn du so ein Krümelmonster bist wie ich, wirst du verstehen: Man braucht keine Ausstechformen und keine ewige Geduld – Hauptsache, es duftet nach Vanille, der Teig ist blitzschnell angerührt und die Kekse schmelzen förmlich auf der Zunge.

Puddingplätzchen sind für mich genau das: unkomplizierte, weiche Kekse aus zartem Teig mit einer ganz typischen Puddingnote, die für große und kleine Naschkatzen immer geht. Ob im Advent, für die Keksdose zum Kaffee oder einfach zwischendurch – diese Plätzchen backst du, wenn du dir ein paar Minuten Auszeit aus dem Alltag backen willst.

Inhaltsverzeichnis

Das macht Puddingplätzchen so besonders

Manchmal braucht es keine großen Torten oder aufwändige Pralinen – ein Blech ofenwarmer Puddingplätzchen reicht und alles fühlt sich einfach besser an. Sie überzeugen mit ihrem unwiderstehlich zarten Biss und der feinen, aber unverkennbaren Pudding-Note. Die Puddingplätzchen punkten mit ihrer unkomplizierten Zubereitung und sind ohne Ausstechen, Ausrollen und viel Deko sofort bereit für die Keksdose.

Besonders an grauen Tagen füllt schon der süße Vanilleduft deine Küche, während die kleinen Kugeln mit der Gabel ihr typisches Muster bekommen. Genau das Richtige, wenn dich spontan die Backlust packt oder das Kind plötzlich “Kekse backen!” ruft. Sie sind so sanft und mürbe, dass sie fast auf der Zunge zergehen – der ideale Begleiter zu einer Tasse Kaffee oder als süßes Mitbringsel für Freunde.

Zutatencheck für Puddingplätzchen

Du brauchst wirklich nur ein paar Klassiker, die du wahrscheinlich eh schon zuhause hast. Mit diesen Zutaten zauberst du den typischen Geschmack und die mürbe Konsistenz, die Puddingplätzchen ausmachen:
  • Weizenmehl – Gibt den Keksen ihre Struktur und sorgt für das mürbe Mundgefühl. Dinkelmehl funktioniert auch, sollte aber möglichst fein sein.
  • Butter – Für zarten Schmelz und ein feines Aroma. Die Butter sollte weich aber nicht geschmolzen sein, dann verbindet sie sich optimal mit dem Teig.
  • Puderzucker – Sorgt für einen besonders feinen Teig und süßt die Plätzchen dezent, ohne zu knirschen.
  • Vanillepuddingpulver – Das Geheimnis für das typische Aroma. Ob klassische Vanille oder experimentell mit Erdbeer- oder Schokopuddingpulver – erlaubt ist, was dir schmeckt.
  • Vanillezucker – Verstärkt das Vanillearoma und harmoniert wunderbar mit dem Puddingpulver.
  • Puderzucker – Zum Bestäuben am Schluss. Sorgt für das extra Bisschen weihnachtlichen Flair.

Die vollständige Zutatenliste mit Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.

Kinderleicht und schnell: Puddingplätzchen backen

Lust auf Plätzchen, aber keine Zeit oder Lust auf großes Chaos? Schritt für Schritt klappt’s garantiert – und fast so schnell, wie sie aufgegessen sind:
  1. Siebe Mehl, Puderzucker und Vanillepuddingpulver in eine große Rührschüssel. Gib die Butter und den Vanillezucker dazu und knete alles zu einem glatten, weichen Teig. Er sollte geschmeidig sein und nicht mehr an den Händen kleben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank ruhen lassen, damit er seine perfekte Konsistenz bekommt.
  2. Lege ein Backblech mit Backpapier aus und heize den Ofen vor. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank, steche kleine Portionen ab und rolle sie rasch zu Kugeln in der Hand – ungefähr walnussgroß oder nach Belieben kleiner.
  3. Verteile die Kugeln auf dem Blech mit etwas Abstand und drücke sie mit einer Gabel sanft flach. So entsteht das typische Muster und die Plätzchen erhalten die perfekte Dicke.
  4. Ab in den Ofen! Die Puddingplätzchen werden gebacken, bis sie am Rand leicht Farbe bekommen. Nach dem Auskühlen nach Belieben mit Puderzucker bestäuben, damit sie zum Anbeißen aussehen.

Tipps für zarte und gelingen-sichere Puddingplätzchen

Der Moment, wenn du in ein Puddingplätzchen beißt und es einfach im Mund zerfällt, ist Gold wert. Damit das zuverlässig klappt, habe ich ein paar bewährte Tipps gesammelt:
  • Arbeite zügig, wenn du den Teig zu Kugeln formst – allzu warme Hände machen den Teig schnell weich.
  • Der Teig sollte gut gekühlt sein, sonst laufen die Plätzchen beim Backen leicht auseinander. Am besten auch zwischen zwei Blechrunden nochmal im Kühlschrank zwischenlagern.
  • Damit die Gabel beim Plattdrücken nicht klebt, tauche sie kurz in Mehl.
  • Ein zu lang gekneteter Teig wird schnell fest und verliert an Zartheit. Nur so lange kneten, bis alles gerade so verbunden ist.
  • Braune Ränder sind ein guter Indikator: Sie sollten gerade eben hellgelb sein, dann sind sie perfekt mürbe!
  • Testweise einen Keks anschneiden – er sollte innen weich und leicht krümelig sein, ohne matschig zu wirken.

Auch wenn mal was schiefgeht: Zu sehr auseinander gelaufene Kekse schmecken trotzdem. Mehr Ruhezeit im Kühlschrank oder ein wenig zusätzliches Mehl helfen beim nächsten Mal.

Variation-Lust und Puddingplätzchen perfekt servieren

Puddingplätzchen laden fast zum Experimentieren ein: Vanille ist klassisch, aber wie wäre es mal mit Schoko- oder Erdbeer-Puddingpulver? Das sorgt nicht nur für Abwechslung im Geschmack, sondern auch für bunte Farbtupfer auf deinem Plätzchenteller.

Sie passen zu einer duftenden Tasse Tee, Cappuccino oder ganz klassisch zu heißer Schokolade – zum Adventskaffee, als süßes Mitbringsel oder auf dem Plätzchenteller für Gäste. Auch zu Orangenabrieb im Teig oder ein wenig Zimt gibt es im Winter kein Zurück mehr. Tipp: Puddingplätzchen lassen sich super mit Kindern backen – allein das Rollen und Plattdrücken sorgt bei kleinen Naschkatzen für Spaß.

Wer mag, bestreicht sie nach dem Auskühlen mit Schokoladenglasur, taucht sie halb ein oder verziert mit etwas buntem Deko-Zucker.

Aufbewahren & Make-Ahead: So bleiben Puddingplätzchen frisch

Puddingplätzchen sind schnell gemacht, aber noch schneller aufgegessen. Wenn du deine Dose doch mal “retten” willst:

Bewahre die Puddingplätzchen luftdicht in einer Dose auf, am besten kühl und trocken. So bleiben sie die ganze Woche über mürbe und zart. Frisch gebacken schmecken sie immer am besten, nach ein, zwei Tagen in der Dose werden sie aber sogar noch aromatischer.

Du kannst den Teig problemlos vorbereiten und abgedeckt im Kühlschrank über Nacht lagern – superpraktisch, wenn du am nächsten Tag direkt backen willst. Das Einfrieren der fertig gebackenen Plätzchen ist generell möglich: Lass sie komplett auskühlen und gib sie dann in eine fest verschlossene Box. Auftauen lassen sie sich bei Raumtemperatur, sollten aber nach dem Auftauen bald verzehrt werden – dann haben sie noch ihre feine Konsistenz.

FAQs about Puddingplätzchen

Kann ich für Puddingplätzchen auch andere Puddingpulver-Sorten verwenden?

Ja, du kannst ganz nach Geschmack experimentieren. Ob Schoko, Erdbeer oder Sahne – jede Sorte verleiht deinen Puddingplätzchen ein neues Aroma und manchmal sogar eine witzige Farbe.

Lassen sich die Puddingplätzchen-Teig-Kugeln einfrieren?

Ja, der rohe Teig kann portionsweise geformt und eingefroren werden. Einfach im Kühlschrank antauen lassen, kurz rollen, platt drücken und frisch backen.

Wie lange bleiben Puddingplätzchen frisch?

Puddingplätzchen bleiben in einer dicht schließenden Dose mehrere Tage zart. Luftdicht verpackt und kühl gelagert, halten sie ihren Geschmack und ihre mürbe Konsistenz.

Woran erkenne ich, ob die Puddingplätzchen fertig gebacken sind?

Fertige Puddingplätzchen sind am Rand ganz leicht goldgelb, oben noch hell und wirken weich. Sie härten beim Abkühlen nach, werden aber innen nicht trocken.

Schneller Genuss mit Puddingplätzchen

Wenn es schnell richtig lecker werden soll, sind Puddingplätzchen immer die beste Wahl. Unkompliziert im Handling und mit ihrem pudrigen Vanilleduft werden sie garantiert auch in deiner Keksdose nicht lang liegen. Einmal gebacken und mit Puderzucker bestäubt, locken sie schon mit ihrem mürben Biss und dem feinen, vertrauten Geschmack – und vielleicht bleibt sogar noch ein Keks zum Nachmittagskaffee übrig.

Was du als Nächstes probieren kannst

Nach den süßen Puddingplätzchen könnten diese Rezepte genau das Richtige für deine nächste Backrunde sein.

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Puddingplätzchen
lea

Puddingplätzchen - blitzschnell & einfach lecker

Puddingplätzchen sind einfache Plätzchen mit Puddingpulver, mit denen du ohne Ausstechen blitzschnell deine Keksdose füllst.
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 12 Minuten
Gesamtzeit 37 Minuten
Portionen: 50 Stück
Gericht: Kekse
Küche: Deutsch
Kalorien: 52

Zutaten
  

Zutaten
  • 230 g Weizenmehl
  • 180 g Butter (weich)
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Puderzucker Zum Bestäuben

Kochutensilien

  • Rührschüssel
  • Backblech
  • Backpapier
  • Gabel
  • Frischhaltefolie

Method
 

Anleitung
  1. Siebe das Mehl, den Puderzucker und das Vanillepuddingpulver in eine Schüssel. Gib die Butter und den Vanillezucker hinzu und knete die Zutaten zu einem glatten Teig. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
  2. Belege ein Blech mit Backpapier und heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und forme kleine Kugeln.
  3. Lege die Kugeln auf das Backblech und drücke sie mit einer Gabel platt.
  4. Schiebe das Blech in den Ofen. Backe die Puddingplätzchen für 12 Minuten im Ofen. Lasse die Kekse anschließend abkühlen und bestäube sie nach Belieben mit etwas Puderzucker.

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