Vegane Kichererbsen Brownies: Gesund und Lecker

Schon mal das Gefühl gehabt, dass du einfach einen richtig schokoladigen Brownie brauchst – aber nicht gleich in ein Food-Koma fallen möchtest? So ging es mir nach einem langen Spaziergang an einem kühlen Sonntag. Die Lust auf etwas Süßes war da, aber ich wollte keine schweren, klassischen Brownies. Stattdessen habe ich mich an vegane Kichererbsen Brownies gewagt, die nicht nur locker und saftig sind, sondern auch mit einer überraschend feinen Textur daherkommen.

Die Mischung aus knackiger Schokolade und samtiger Süßkartoffelcreme macht diese Brownies zu einem echten Highlight. Die leichte Erdnuss- oder Mandel-Note im Hintergrund, das sanfte Aroma von Vanille und die subtile Süße – du wirst gar nicht merken, dass hier keine Butter, kein Mehl und kein Ei am Start sind. Perfekt für den Feierabend, wenn du etwas Besonderes, aber trotzdem Gesundes willst.

Inhaltsverzeichnis

Brownies für alle: So gelingen vegane Kichererbsen Brownies

Was macht diese Brownies eigentlich so besonders? Zum einen: Sie schmecken nicht nur richtig saftig und schokoladig, sondern liefern dazu auch pflanzliches Protein und Ballaststoffe – ein netter Nebeneffekt, macht dich garantiert länger satt. Du kannst sie glutenfrei backen, sie sind getreidefrei und selbst für Clean-Eating-Fans passen sie wunderbar in den Alltag.

Kein langes Suchen nach exotischen Zutaten. Was du brauchst, findest du oft schon im Vorratsschrank – und falls doch mal etwas fehlt, lassen sich viele Komponenten easy austauschen. Vegane Kichererbsen Brownies eignen sich übrigens auch super, um Kinder (oder skeptische Erwachsene) mit Gemüsebasis-Schoko zu überraschen. Und das Beste daran? Sie schmecken eben nicht „gesund“, sondern einfach verboten lecker und fudgy.

Die Geheimzutaten: Vegane Kichererbsen Brownies

  • Kichererbsen: Sorgt für eine unglaublich cremige Konsistenz und verleiht dem Teig Stabilität ganz ohne Mehl.
  • Kakaopulver: Gibt den intensiven, tiefen Schokoladengeschmack, der Brownies so unwiderstehlich macht.
  • Gemahlene Mandeln: Für einen nussigen Geschmack und leichte Saftigkeit im Teig.
  • Nussmus nach Wahl: Unterstützt die Saftigkeit und bringt extra Aroma – Erdnuss-, Mandel- oder Cashewmus passen super.
  • Pflanzliche Milch: Verbindung von Zutaten und sorgt für geschmeidigen Teig; Hafer-, Mandel- oder Sojadrink klappt alles.
  • Vanilleextrakt: Hebt die Süße hervor und bringt einen feinen Duft ins Gebäck.
  • Backpulver und Natron: Macht die Brownies schön locker und soft.
  • Prise Salz: Unterstreicht die Schokolade und verstärkt die Aromen.
  • brauner zucker: Bringt karamellige, warme Süße ins Spiel, alternativ Kokosblütenzucker.
  • Gemahlene Leinsamen oder Chiasamen: Funktioniert als Bindemittel und ersetzt Ei absolut zuverlässig.
  • Banane oder Apfelmus: Für die fruchtige Süße und schöne Konsistenz – auch Resteverwertung, falls mal Obst wegmuss.
  • Vegane Schokodrops: Optional, aber wenn du es noch schokoladiger willst, sind das die kleinen Glücksmomente im Teig.
  • Süßkartoffelcreme: Optionales Extra als cremiges Topping obendrauf, bringt Frische und noch mehr Genuss.

Siehe die Rezeptkarte unten für die vollständige Zutatenliste und Mengenangaben.

Kreative Variationen und clevere Ersatzideen

Möchtest du mit deinen veganen Brownies ein bisschen experimentieren? Hier geht richtig viel! Die gemahlenen Mandeln kannst du ebenso gut durch gemahlene Haselnüsse ersetzen oder für eine nussfreie Variante Sonnenblumenkernmehl verwenden. Falls du kein Nussmus zu Hause hast, klappt es auch mit Tahini oder Sonnenblumenkernmus – so bleibt die Proteinquelle pflanzlich und allergiefreundlich.

Beim Süßungsmittel kannst du spielen: Wenn du Zucker sparen möchtest, probier’s mit Ahornsirup oder pürierten Datteln für eine extra karamellige Note. Kein Kichererbsenfan? Schwarze Bohnen funktionieren auch (sie geben nochmal ein anderes Aroma, aber ebenfalls die perfekte Textur). Für eine fettärmere Variante lässt du einen Teil des Nussmuses weg und setzt mehr auf Apfelmus – macht die Brownies noch saftiger, aber etwas weniger „fudgy“.

So wird gebacken: Die schokoladigsten Brownies mit Kichererbsen

Es ist wirklich kinderleicht, vegane Kichererbsen Brownies zu zaubern. Schnapp dir eine Küchenmaschine oder einen leistungsstarken Mixer, das macht die Arbeit fast von allein.

  1. Püriere zuerst die abgegossenen Kichererbsen mit allen feuchten Zutaten (wie Banane, Nussmus, pflanzlicher Milch und Vanilleextrakt). Die Masse soll ganz fein und frei von Stückchen sein – das macht nachher den Unterschied im Mundgefühl!
  2. Gib jetzt die trockenen Zutaten bis auf die Schokodrops dazu (Kakao, Backpulver, Mandeln, Salz etc.) und mixe erneut alles gründlich durch. Ein glatter, schokoladiger Teig soll entstehen.
  3. Jetzt kannst du nach Lust und Laune vegane Schokodrops untermischen, falls du es gerne besonders schokoladig magst.
  4. Fette eine Backform ein oder lege sie mit Backpapier aus – ab mit dem Teig hinein und schön glatt streichen. Du wirst sehen, der Teig ist richtig cremig und duftet schon jetzt verführerisch schokoladig.
  5. Backe die Brownies, bis sie an den Rändern leicht fest, in der Mitte aber noch ein wenig weich wirken. Ein leicht klebriger Zahnstocher ist genau das Richtige! Nach dem Backen die Brownies komplett abkühlen lassen. So entfalten sie ihr volles Aroma und werden noch saftiger.
  6. Wer mag, toppt die Stücke zum Schluss mit einer samtigen Süßkartoffelcreme oder extra Schokodrops. Jetzt heißt es nur noch: Reinbeißen und genießen – warm sind sie ein absoluter Traum, aber am zweiten oder dritten Tag sogar noch aromatischer.

Brownie-Tipps für Genuss und Frische

Vegane Kichererbsen Brownies sehen am Anfang nach dem Backen vielleicht noch ziemlich weich aus – keine Sorge, das ist gerade richtig. Erst mit dem Abkühlen werden sie schön schnittfest und entwickeln diese typisch „fudgy“ Konsistenz, die Brownie-Fans lieben.

Übrig gebliebene Brownies lassen sich in einer luftdichten Dose problemlos mehrere Tage im Kühlschrank aufheben. Wer mag, gibt vor dem Servieren nochmal ganz kurz Hitze in der Mikrowelle drauf – dadurch schmilzt eventuell vorhandene Schokolade wieder zart an. Auch zum Einfrieren eignen sie sich: Einfach portionsweise einfrieren und vor dem Genießen langsam auftauen lassen. Nimm sie ruhig auch mit ins Büro oder zur Schule – sie bleiben wunderbar frisch und lecker.

Zum Brownie-Glück: Was passt dazu und wie du variierst

Die Kombi-Möglichkeiten für vegane Kichererbsen Brownies sind fast endlos. Besonders genial schmecken sie mit frischen Beeren, einem Klecks pflanzlichem Joghurt oder eben der bereits erwähnten Süßkartoffelcreme. Auch ein paar gehackte Nüsse oder extra Schokosplitter obendrauf geben einen tollen Crunch.

Wenn du Gäste hast, verteile kleine Brownie-Würfel auf einem Dessertteller und serviere sie mit Zitronenzesten oder ein wenig Minze. Für abgewandelte Versionen kannst du Gewürze wie Zimt, Kardamom oder eine Prise Espresso-Pulver in den Teig geben – das hebt die schokoladigen Noten nochmal hervor.

Willst du den Brownie-Teig „to go“ nutzen, fülle ihn in Muffinförmchen ab. So entstehen schnelle, handliche Brownie-Bites für Picknicks, Geburtstage oder den Sonntagsausflug. Du siehst: Dieses Grundrezept passt sich flexibel deinem Alltag und deiner Kreativität an.

FAQs about Vegane Kichererbsen Brownies

Schmecken vegane Kichererbsen Brownies tatsächlich nach Kichererbsen?

Nein, der typische Kichererbsengeschmack verschwindet im Zusammenspiel mit Kakao, Nussmus und Vanille fast vollständig. Am Ende bleibt nur ein saftiger, schokoladiger Brownie-Genuss.

Wie bekomme ich die Brownies besonders fudgy?

Am fudgysten werden die Brownies, wenn du sie nicht zu lange backst und außerdem genügend Nussmus und/oder Apfelmus verwendest. Lass sie nach dem Backen unbedingt vollständig abkühlen – dann entwickelt sich die perfekte Konsistenz.

Kann ich die Brownies auch glutenfrei backen?

Ja, sie sind von Natur aus glutenfrei, da kein klassisches Mehl verarbeitet wird. Achte darauf, dass alle Zutaten wie Kakao und Backpulver garantiert glutenfrei sind – dann steht dem Genuss nichts im Weg.

Lassen sich die Brownies vorbereiten und aufbewahren?

Definitiv! Gut ausgekühlt und luftdicht verpackt halten sie sich mehrere Tage und schmecken sogar nach ein, zwei Tagen oft noch besser. Zum Einfrieren eigenen sie sich auch bestens, so hast du immer einen Vorrat für spontane Genussmomente.

Abschließende Gedanken zu vegane Kichererbsen Brownies

Vegane Kichererbsen Brownies zeigen, wie genial gesunde Küche sein kann: schokoladig, saftig und ein echtes Soulfood ohne Reue. Praktisch, wandelbar und überraschend unkompliziert – du wirst sie lieben, egal ob als Snack zum Kaffee oder als festliches Dessert.

Probiere dich durch die verschiedenen Varianten, lass deiner Kreativität freien Lauf und genieße jeden Bissen. Vielleicht sind diese Brownies auch für dich bald der neue Liebling für kleine, große und ganz besondere süße Momente!

Noch mehr leckere Rezepte

Vegane Kichererbsen Brownies
lea

Vegane Kichererbsen Brownies

Diese gesunden Kichererbsen Brownies mit einer Süßkartoffel-Creme sind unglaublich köstlich. Sie sind vegan, glutenfrei, getreidefrei, mehlfrei, eiweißreich, schokoladig und so lecker!
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen: 6
Gericht: Dessert
Küche: Amerika
Kalorien: 235

Zutaten
  

Ingredients
  • 150 g Kokosblütenzucker (oder brauner Zucker)
  • 90 g gemahlene Mandeln (siehe Rezept-Anmerkungen)
  • 60 g Kakaopulver
  • 2 EL gemahlene Leinsamen (oder gemahlene Chiasamen)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • Prise Salz
  • 40 g vegane Schokodrops (optional)
  • 2 Dosen Kichererbsen (abgespült und abgetropft (ca. 500 g Abtropfgewicht))
  • 120 ml pflanzliche Milch
  • 80 g Nussmus (nach Wahl) (siehe Rezept-Anmerkungen)
  • 1/2 Banane (oder 60 g Apfelmus)
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • Süßkartoffelcreme (optional)

Kochutensilien

  • Küchenmaschine

Method
 

Instructions
  1. Die Kichererbsen mit allen feuchten Zutaten in einer Küchenmaschine (Zerkleinerer) pürieren bis die Masse klumpenfrei ist.
  2. Alle trockenen Zutaten (bis auf die Schokoladendrops) dazugeben und erneut pürieren, bis alles gut vermengt ist.
  3. Eine Backform mit Backpapier auslegen oder mit veganer Butter oder Kokosöl einfetten und den Teig rein löffeln. Meine Auflaufform misst 23 x 15 cm.
  4. Im Ofen bei 180 ° C ca. 40 Minuten backen (je nach Ofen und Größe der Auflaufform kann es länger oder kürzer dauern) oder bis ein Zahnstocher fast sauber rauskommt (kann noch klebrig sein, sollte jedoch nicht nass rauskommen). Du kannst den Test mit dem Zahnstocher bereits nach 35 Minuten durchführen. Die Brownies vollständig abkühlen lassen. Sie werden zunächst noch weich sein, nach dem Abkühlen aber fester werden. Sie schmecken mir am 2. oder 3. Tag am besten!
  5. Für die Süßkartoffelcreme habe ich dieses Rezept verwendet. Mit Schokoladendrops garnieren und genießen!

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