Sommerrollen einfach selber machen: Frisch, bunt und lecker

Warme Nachmittage in der Küche, ein Stapel Reispapier und dazu knackiges Gemüse bereit zum Rollen – genau das ist mein Gefühl, wenn ich an Sommerrollen denke. Du suchst eine leichte, frische Idee, die nicht nur schnell gemacht ist, sondern auch farbenfroh serviert werden kann? Dann lass dich von diesen hausgemachten Sommerrollen inspirieren.

Ob als snackige Vorspeise, gesunde Beilage zum Grillen oder leichte Hauptspeise im Freundeskreis: Sommerrollen machen einfach Spaß! Sie sind wandelbar, schmecken mit cremiger Erdnusssauce besonders gut und bringen garantiert sommerliche Stimmung auf den Tisch.

Inhaltsverzeichnis

Farbenspiel und Frische: Was Sommerrollen so besonders macht

Sommerrollen stehlen mit ihrem bunten Aussehen oft die Show – auf jedem Buffet, Picknick oder als leichtes Mittagessen. Was sie so reizvoll macht: Jeder Biss vereint knackiges Gemüse, zart schmelzende Avocado, asiatische Kräuter und die herrlich chewy Konsistenz von Glasnudeln, eingerollt in hauchdünnes Reispapier. Nicht zu vergessen das Zusammenspiel aus Frische und Textur, das so gar nichts mit frittierten Frühlingsrollen gemein hat.

Sie sind wie eine kleine Leinwand für saisonales Gemüse, perfekt zum gemeinsamen Basteln am Tisch und mit verschiedenen Dips ein Erlebnis für Kids und Erwachsene. Für mich sind sie der Inbegriff von unkompliziertem, farbenfrohem Soulfood, das immer noch eine Überraschung parat hält.

Zutatenvielfalt für bunte Sommerrollen

Auch wenn Sommerrollen oft ähnlich aussehen, lässt sich bei der Füllung herrlich kreativ werden. Ein kleiner Überblick, was in dieser Version alles drin steckt:
  • Reispapier – Die zarten Blätter halten alles zusammen und werden beim Befeuchten wunderbar geschmeidig.
  • Avocado – Sorgt für eine cremige, buttrige Note und harmoniert toll mit frischen Kräutern.
  • Paprika (grün, rot, gelb) – Bringen Farbe auf den Teller und einen mild-süßen Crunch.
  • Zucchini – Im Spiralizer oder fein geschnitten ganz zart, erfrischend und leicht.
  • Karotte – Für Biss und süßliche Frische, besonders lecker geraspelt oder spiralförmig geschnitten.
  • Gurke – Schön saftig und knackig, bringt Kühle und Frische.
  • Rotkohl – Gibt einen Hauch von Schärfe und intensive Farbe; fein geraspelt ein Genuss.
  • Kichererbsen – Für extra Protein! Kurz angebraten mit etwas Sojasauce ein Highlight in der Füllung.
  • Salat, Früchte, essbare Blüten, frische Kräuter wie Minze – Bringen Vielfalt, optische Highlights und frische Aromen.
  • Glasnudeln (oder dünne Reisnudeln) – Die zarten Nudeln binden feine Saucen und sorgen dafür, dass die Rollen sättigen und saftig bleiben.

Die vollständige Zutatenliste mit Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.

Schritt für Schritt: Sommerrollen rollen

So einfach wie abwechslungsreich: Mit ein bisschen Vorbereitung geht das Rollen der Sommerrollen fast schon wie meditatives Basteln von der Hand. Schnapp dir ein feuchtes Küchentuch und eine große Schüssel, dann bist du startklar!
  1. Koche oder weiche die Glasnudeln nach Packungsanleitung ein. Spüle sie danach mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht weitergaren oder zusammenkleben. Falls du Lust auf farbige Nudeln hast, färbe sie nach dem Garen mit Naturfarben wie Rote-Bete-Saft, Kurkuma oder Spirulina.
  2. Bereite in der Zwischenzeit das Gemüse vor: Schneide oder spiralisiere Zucchini und Karotte, rasple den Rotkohl, schneide Paprika und Avocado, und richte alle frischen Kräuter sowie Blattsalate bereit.
  3. Brate (optional) die Kichererbsen mit etwas Öl und Sojasauce in der Pfanne, bis sie knusprig sind. So bekommen sie extra Aroma und Struktur.
  4. Lege ein feuchtes Geschirrtuch auf deine Arbeitsfläche. Das verhindert, dass das Reispapier später anklebt.
  5. Fülle eine große Schüssel oder einen Topf mit Wasser. Tauche jeweils ein Blatt Reispapier kurz komplett ein – nur wenige Sekunden reichen. Danach sanft abschütteln und auf das feuchte Tuch legen.
  6. Belege das untere Drittel des Papiers mit Nudeln und Gemüse. Lass am Rand ein wenig Platz, damit sich die Sommerrollen sauber schließen lassen. Die unterste Schicht siehst du später von außen am besten – kreativ beim Legen!
  7. Klappe die Seiten des Reispapiers ein und rolle dann von unten nach oben fest auf, bis alles umschlossen ist. Sei beim Rollen behutsam – das Papier ist empfindlich! Falls mal etwas reißt, einfach ein zweites Blatt drumwickeln.
  8. Wiederhole diesen Vorgang, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Serviere deine Sommerrollen mit einer cremigen Erdnusssauce oder Hoisin-Dip und genieße direkt.

Richtig rollen: Tricks und Feel

Damit deine Sommerrollen schön fest, aber nicht brüchig und dazu extra lecker werden, helfen dir ein paar kleine Kniffe weiter:
  • Das Reispapier lieber zu kurz als zu lange einweichen – es wird auf dem Tuch noch weiter weich.
  • Lege ein feuchtes Tuch unter, das erleichtert das Aufrollen und verhindert Festkleben.
  • Schichte die “schönen” Zutaten zuerst auf das Reispapier – sie erscheinen außen als Blickfang.
  • Beim Rollen sanft, aber zügig arbeiten: Zu viel Feuchtigkeit macht das Reispapier brüchig.
  • Wenn dir eine Rolle reißt, einfach ein zweites Blatt drumwickeln – gar kein Problem.
  • Die Füllung darf ruhig bunt gemischt sein – aber nicht zu voll, sonst rollt es sich schwer.
Achte auf knackige Gemüsesorten, frische Kräuter und einen Kontrast zwischen cremigen und crunchigen Zutaten – so gelingt der “Wow”-Effekt beim Biss.

Servieren, variieren und genießen

Sommerrollen lieben Gesellschaft! Du kannst sie als Vorspeise zum Grillabend reichen, beim Picknick kalt genießen oder als leichte Hauptspeise auf einem bunten Teller servieren. Sie passen wunderbar zu cremigen Dips, vor allem Erdnusssauce oder Hoisin – aber auch ein leichter Chili-Limetten-Dip schmeckt fantastisch dazu.

Rolle sie nach Lust und Laune mit geröstetem Tofu, gebratenen Pilzen oder Mango für extra Fruchtigkeit. Besonders spannend: Essbare Blüten, die farbige Glasnudeln oder frische Minze als Eye-Catcher – ein echtes Highlight auch für Gäste!

Aufbewahren und Vorbereiten: So bleiben Sommerrollen frisch

Sommerrollen schmecken am besten frisch, lassen sich aber auch vorbereiten. Lege fertige Rollen nebeneinander (nicht übereinander!) in einen gut schließenden Behälter und decke sie mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch ab. So verhinderst du, dass sie austrocknen oder aneinanderkleben.

Du kannst Sommerrollen etwa einen halben Tag im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren unbedingt auf Zimmertemperatur kommen lassen, da das Reispapier sonst zu fest wird. Einfrieren ist bei Sommerrollen weniger empfehlenswert, da die Textur des Reispapiers darunter leidet.

FAQs about Sommerrollen

Kann ich Sommerrollen auch vorbereiten?

Ja, du kannst Sommerrollen ein paar Stunden vor dem Servieren rollen. Am besten lagerst du sie kühl und deckst sie mit einem feuchten Tuch ab, damit sie nicht austrocknen.

Welche Füllungen passen noch zu Sommerrollen?

Du kannst fast jedes knackige Gemüse nutzen sowie gebratenen Tofu, Sprossen oder sogar frische Mango. Sommerrollen lassen sich leicht nach deinem Geschmack variieren.

Wie bewahre ich übrig gebliebene Sommerrollen am besten auf?

Lege sie nebeneinander in einen luftdichten Behälter und decke sie mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch ab. So bleiben sie für einige Stunden frisch.

Mein Reispapier reißt – was kann ich tun?

Oft wurde das Papier zu lange eingeweicht oder zu fest gerollt. Bei kleinen Rissen kannst du die Rolle einfach in ein zweites Blatt Reispapier einwickeln.

Leicht, bunt und frech: Finale Sommerrollen-Momente

Wenn du Lust auf ein leichtes, frisches Gericht hast, das dich mit jedem Bissen mit Farbe, Aromen und Texturen überrascht, sind Sommerrollen einfach perfekt. Jede Rolle ist wie ein kleines Sommerfest – mal knusprig, mal cremig, mal zart, mal würzig.

Mach’s dir beim Rollen bunt, greife zu, und genieße das knackig-frische Gefühl zwischen den Fingern. Sommerrollen bringen den Sommer auf deinen Teller – wann immer du willst!

Was du als Nächstes probieren kannst

Leichte und frische Gerichte passen perfekt zu Sommerrollen – probiere diese Kombinationen aus:

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Sommerrollen
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Sommerrollen Rezept

Diese Sommerrollen (auch bekannt als Reispapier Rollen oder frische Frühlingsrollen) sind nährstoffreich und absolut köstlich, besonders wenn sie mit einer cremigen Erdnusssauce serviert werden. Die Zutaten lassen sich auf verschiedenste Weisen variieren und ergeben eine abwechslungsreiche vegane und glutenfreie Vorspeise, Beilage oder Hauptspeise.
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen: 7
Gericht: Beilage, Hauptspeise
Küche: Asien, vietnamisch
Kalorien: 145

Zutaten
  

Ingredients
  • 7-10 Blätter Reispapier
  • 1/2 Avocado (in Scheiben geschnitten)
  • 3-4 EL je grüne, rote und gelbe Paprika (in dünne Scheiben geschnitten)
  • 1 Zucchini (geschnitten oder spiralisiert)
  • 1 Karotte (geschnitten oder spiralisiert)
  • 1 mittlere Gurke (geschnitten oder spiralisiert)
  • 1/4 Kopf eines kleinen Rotkohls (geraspelt)
  • 1/2 Dose Kichererbsen (abgespült und abgetropft)
  • Salat, Früchte, essbare Blüten, frische Kräuter wie Minze
  • 120 g Glasnudeln (oder dünne Reisnudeln)

Kochutensilien

  • Große Schüssel

Method
 

Instructions
  1. Im Blogbeitrag findest du ein Video für eine visuelle Anleitung.Zuerst die Nudeln gemäß der Packungsanleitung zubereiten. Du kannst sie entweder einige Sekunden lang kochen oder sie einfach ein paar Minuten in heißem Wasser einweichen. Dies hängt jedoch von der Sorte der Nudeln und der Marke ab. Das heiße Wasser abgießen und die Nudeln mit kaltem Wasser abspülen.Optionaler Schritt: Wenn du die Nudeln einfärben möchtest, kannst du sie in Portionen aufteilen und mit natürlichen Farbstoffen deiner Wahl mischen. Rosa = Rote-Bete-Saft, Blau/Türkis = blaues Spirulina-Pulver, Gelb= Kurkumapulver usw.
  2. Während die Nudeln abkühlen, ist es an der Zeit, die restlichen Füllungen vorzubereiten. Das Gemüse fein hacken, in Scheiben schneiden, raspeln oder spiralisieren.
  3. Wenn du Kichererbsen verwenden möchtest, empfehle ich, sie in einer Pfanne mit etwas Öl und Sojasauce (oder Tamari) leicht knusprig zu anzubraten.
  4. Zuerst ein feuchtes Geschirrtuch auf die Arbeitsfläche legen.Ich habe festgestellt, dass dies der beste Weg ist, um zu vermeiden, dass das Reispapier an der Arbeitsfläche klebt.
  5. Eine große Schüssel oder einen Topf mit Wasser füllen und ein Reispapier für 2-3 Sekunden vollständig in das Wasser tauchen. Anschließend das überschüssige Wasser abschütteln und das Reispapier flach auf das Geschirrtuch legen.
  6. Die abgekühlten Nudeln und das Gemüse auf ein Drittel des Reispapiers platzieren, dabei an den Seiten einen Abstand von 3 bis 5 cm lassen.Was immer du zuerst (unten) platzierst, wird oben sichtbar sein, wenn die Sommerrollen aufgerollt sind
  7. Beide Seiten einklappen, dann von unten nach oben aufrollen, bis das Papier vollständig geschlossen ist (siehe Schritt-für-Schritt-Fotos im Blogbeitrag). Beim Aufrollen vorsichtig sein, da das Reispapier empfindlich ist und reißen kann. Diesen Vorgang mit der restlichen Füllung und dem Reispapier wiederholen, bis alle Rollen fertig sind.Wenn ein paar Rollen dennoch reißen, kannst du ein zweites Reispapier verwenden, um die kaputten Rollen zu umhüllen.
  8. Die Sommerrollen mit einer Erdnusssauce oder Hoisin-Sauce servieren. Genießen!

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