Wenn ein glutenfreies Brot mal wieder so richtig daneben ging, bist du damit definitiv nicht allein. Doch dieses Reismehlbrot hier hat mir schon mehr als eine missratene Backsession gerettet. Die lockere, leicht körnige Krume, das dezent nussige Aroma und diese unkomplizierte Zubereitung machen es zum echten Dauerbrenner – selbst wenn’s mal schnell gehen muss oder du spontan Gäste am Frühstückstisch hast: Das Ergebnis duftet verheißungsvoll, schmeckt mild und dennoch vollwertig. Und das Beste: Es fällt garantiert nicht auseinander.

Warum dieses Reismehlbrot immer geht
Manchmal hat man einfach keine Lust mehr auf festes, trockenes Glutenfrei-Brot aus dem Supermarkt, wo jedes zweite Scheibchen nach Pappe schmeckt. Was dieses Reismehlbrot besonders macht? Es bleibt dank Flohsamenschalen schön saftig, fällt beim Schneiden nicht auseinander und schmeckt ganz ohne Schnickschnack angenehm mild – sodass jede Belags-Kombination passt. Nach dem Backen duftet die Küche nach frisch gerösteten Körnern, und schon beim Anschnitt merkt man: Hier ist alles fluffig, nichts bröckelt. Das Brot eignet sich auch perfekt als Frühstücksscheibe, fürs Picknick unterwegs oder als Begleitung zu knackigem Salat. Und: Es tut niemandem weh – auch wenn du gar keine Gluten-Unverträglichkeit hast. Probiere es einmal, und du willst es vermutlich direkt wieder backen.
Das steckt im Reismehlbrot
Die Zutatenliste für dieses Reismehlbrot bleibt erstaunlich überschaubar. Hier kommt alles zusammen, was ein richtig gutes, glutenfreies Brot braucht – und das Beste: Alles bekommst du inzwischen in jedem gut sortierten Supermarkt oder online.
- Flohsamenschalen – sorgen für die nötige Bindung, machen das Brot locker und saftig, da sie viel Wasser aufnehmen.
- Wasser – verbindet alle trockenen Zutaten und bringt die perfekte Teigkonsistenz.
- Vollkorn Reismehl – gibt ein fein-nussiges Aroma und sorgt für eine kräftige, natürliche Farbe im Brot.
- Weißes Reismehl – bringt Leichtigkeit und verhindert, dass das Brot zu kompakt wird.
- Buchweizenmehl oder haferflocken – diese Zutaten sorgen für noch mehr Geschmack, Ballaststoffe und leichte Röstnoten. Haferflocken geben dem Brot außerdem eine angenehme Körnigkeit, Buchweizen bringt leichte Herbheit mit.
- Leinsamen – liefern Knusperbiss und gesunde Omega-3-Fettsäuren, sorgen auch noch mal für Bindung.
- Natron – bringt fluffige Lockerheit ins Spiel, zusammen mit einer leicht schäumenden Konsistenz beim Backen.
- Salz – unverzichtbar für den Geschmack, rundet die milden Aromen ab.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
So backst du ruckzuck ein perfektes Reismehlbrot
Das Schöne an diesem Rezept: Es verlangt keine besondere Technik. Du brauchst keine Küchenmaschine, kein fancy Gerät, nur eine Schüssel, einen Löffel und Lust auf selbst gemachtes Brot.
- Vermische zuerst die Flohsamenschalen mit Wasser in einer Schüssel. Lass diese Mischung ein paar Minuten stehen, bis sie sichtbar eindickt und eine gelartige Masse entsteht – das ist der Schlüssel für saftige, elastische Brotkrume.
- Gib nun Vollkorn Reismehl, weißes Reismehl, Buchweizenmehl (oder gemahlene Haferflocken) und Leinsamen dazu. Streue Natron und Salz über die Mischung. Nun heißt es kräftig umrühren oder kneten – es soll ein geschmeidiger, leicht klebriger Teig entstehen. Keine Angst, wenn’s erstmal sehr feucht wirkt. Der Teig wird beim Stehen und Backen noch kompakter.
- Lege eine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gut ein. Gib den Teig hinein, streiche die Oberfläche mit feuchten Händen oder einem Spatel schön glatt. Auf Wunsch kannst du die Oberseite mit zusätzlichen Leinsamen, ein paar Haferflocken oder Sonnenblumenkernen bestreuen.
- Ab in den vorgeheizten Ofen: Backe das Brot, bis es an den Rändern goldbraun wird, deutlich aufgegangen ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Der Duft in der Küche ist einfach unwiderstehlich.
- Hole das Brot aus dem Ofen und lass es auf einem Gitter komplett auskühlen, bevor du es anschneidest. So lässt es sich perfekt schneiden und bleibt besonders saftig im Inneren.
Kleine Kniffe für saftiges Reismehlbrot
Reismehlbrot gelingt meist auf Anhieb, aber ein paar Tricks machen das Ergebnis noch besser. Besonders wichtig: Gib den Flohsamenschalen genug Zeit, zu quellen, sonst krümelt das Brot schnell. Falls dein Teig zu trocken oder zu feucht erscheint, nimm ruhig etwas weniger bzw. mehr Wasser – je nach Mehlqualität variiert das manchmal. Natron sollte erst dazu, wenn alle Zutaten schon bereitstehen, sonst arbeitet es zu früh und das Brot wird etwas flacher.
Wer das Brot besonders knusprig mag: Stelle eine ofenfeste Schale mit Wasser mit in den Ofen oder besprühe das Brot nach der Hälfte der Backzeit leicht mit Wasser. Übrigens hält sich Reismehlbrot am besten, wenn du es in ein sauberes Küchentuch schlägst – so bleibt es mehrere Tage weich und aromatisch. Falls doch mal was übrigbleibt, lässt sich dieses Brot auch wunderbar toasten oder sogar einfrieren.
Variationen und Serviervorschläge für dein Reismehlbrot
Dieses Brot versteht sich als Chamäleon in der Küche: Probiere ruhig verschiedene Mehlsorten, etwa Hirse- statt Buchweizenmehl, oder gib geraspelte Karotte, Zucchini oder ein paar getrocknete Tomatenwürfel zum Teig für ein mediterranes Aroma. Auch gehackte Nüsse (zum Beispiel Walnüsse oder Kürbiskerne) machen sich in der Masse richtig gut und bringen zusätzliches Bissgefühl.
Zum Frühstück schmeckt eine dicke Scheibe lauwarmes Reismehlbrot mit Mandelmus oder deinem Lieblingsaufstrich himmlisch. Auch als Grundlage für Avocadobrote, frischen Hüttenkäse mit Kräutern oder für herzhafte Sandwiches taugt es bestens. Wer mag, kann daraus sogar knusprige Croûtons für Salate schneiden oder das Brot leicht antoasten – der milde Reisgeschmack bleibt immer die perfekte Bühne für süße und herzhafte Toppings. Für Feste oder ein Picknick lässt sich das Brot auch prima portionsweise einfrieren und nach Bedarf auftauen.
FAQs about Reismehlbrot
Wie bewahre ich Reismehlbrot am besten auf, damit es frisch bleibt?
Am besten schlägst du das vollständig ausgekühlte Brot in ein sauberes Tuch und lagerst es bei Zimmertemperatur. So bleibt es bis zu drei Tage weich und aromatisch. Im Kühlschrank wird es eher trocken, daher lieber luftdicht und ohne direkte Kälte lagern.
Kann ich das Reismehlbrot auch einfrieren?
Ja, das klappt wunderbar! Schneide das Brot am besten in Scheiben, bevor du es einfrierst. So kannst du einzelne Portionen auftauen und kurz toasten, wann immer du Lust drauf hast – ohne Einbußen bei Geschmack oder Konsistenz.
Was kann ich tun, wenn mein Reismehlbrot zu feucht oder zu fest ist?
Die Konsistenz hängt oft davon ab, wie viel Wasser dein Mehl gerade aufsaugt. Wird der Teig zu feucht, gib einfach beim nächsten Mal etwas weniger Wasser hinzu oder arbeite eine Handvoll Haferflocken ein. Ist das Brot zu fest, hilft ein kleiner Extra-Schluck Wasser beim Anrühren.
Könnte ich die Flohsamenschalen ersetzen oder weglassen?
Flohsamenschalen sind für Struktur und Feuchtigkeit fast unverzichtbar, weil sie das Brot zusammenhalten. Falls du sie nicht vorrätig hast, könntest du mit Chiasamen experimentieren, aber das Ergebnis wird etwas dichter und nicht ganz so locker.
So ein selbstgebackenes Reismehlbrot ist der kleine Luxus zwischendurch, auf den du dich jeden Tag freuen kannst – egal ob zum gemütlichen Sonntagsfrühstück mit Marmelade, als Sandwich für unterwegs oder pur mit einem Klecks Pflanzenbutter. Lass es dir schmecken, genieße jeden Bissen und sei gespannt, wie schnell dieses Brot einen festen Platz auf deinem Tisch findet!
Noch mehr leckere Rezepte
- Milchmädchen Kuchen: Ein leckerer und einfacher Kuchen, der auch ohne Gluten gelingt und perfekt für einen süßen Snack ist.
- Osternester mit Quark und Aprikosen: Diese süßen Nester sind eine tolle Möglichkeit, um fruchtige Aromen mit einem glutenfreien Teig zu kombinieren.
- Karottenkuchen: Ein saftiger Kuchen, der durch die Karotten eine wunderbare Textur und Geschmack erhält, perfekt für Kaffeepausen oder Dessert.

Glutenfreies Reismehl-Brot
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Vermische zuerst die Flohsamenschalen mit Wasser in einer Schüssel. Lass diese Mischung ein paar Minuten stehen, bis sie sichtbar eindickt und eine gelartige Masse entsteht – das ist der Schlüssel für saftige, elastische Brotkrume.
- Gib nun Vollkorn Reismehl, weißes Reismehl, Buchweizenmehl (oder gemahlene Haferflocken) und Leinsamen dazu. Streue Natron und Salz über die Mischung. Nun heißt es kräftig umrühren oder kneten – es soll ein geschmeidiger, leicht klebriger Teig entstehen. Keine Angst, wenn’s erstmal sehr feucht wirkt. Der Teig wird beim Stehen und Backen noch kompakter.
- Lege eine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gut ein. Gib den Teig hinein, streiche die Oberfläche mit feuchten Händen oder einem Spatel schön glatt. Auf Wunsch kannst du die Oberseite mit zusätzlichen Leinsamen, ein paar Haferflocken oder Sonnenblumenkernen bestreuen.
- Ab in den vorgeheizten Ofen: Backe das Brot, bis es an den Rändern goldbraun wird, deutlich aufgegangen ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Der Duft in der Küche ist einfach unwiderstehlich.
- Hole das Brot aus dem Ofen und lass es auf einem Gitter komplett auskühlen, bevor du es anschneidest. So lässt es sich perfekt schneiden und bleibt besonders saftig im Inneren.
