Draußen ist es mal wieder heißer als erwartet und du stehst mit knurrendem Magen in der Küche – Lust auf knackige Frische, aber bitte nicht schon wieder derselbe alte Salat? Gerade dann liebe ich diesen Asiatischen Krautsalat! Das ist kein gewöhnlicher Krautsalat, sondern einer, der nach Sesam und frischem Koriander duftet, leuchtende Farben auf den Tisch bringt und beim ersten Bissen eine Explosion aus Knackigkeit, Schärfe und einem cremig-nussigen Dressing liefert.
Ein Bowl voller Kohl, kühl und saftig, Karotten, die herrlich süß durchbrechen, ein Frischekick von Limette und Sesamöl – asiatische Aromen, aber in wenigen Minuten und ohne Schnickschnack. Ich verspreche dir, dieser Krautsalat dreht jedes schnelle Abendessen oder Picknick um 180 Grad.

Warum dieser Asiatischer Krautsalat mehr als nur eine Beilage ist
Viele denken bei Krautsalat direkt an Beilage zum Grillen oder Buffet. Aber Asiatischer Krautsalat spielt wirklich in einer anderen Liga. Durch das knallige Farbspiel aus Rotkohl und Chinakohl, das frische, leicht süße Aroma der Karotten und die intensive Würze von Ingwer und Chili bekommt der Klassiker ein Upgrade, das satt macht!
Was mich an diesem Rezept so glücklich macht? Es ist genial unkompliziert, jede Zutat bringt ihre eigene Charakterstärke mit, und das cremige Sesam-Dressing hebt alles noch eine Stufe höher. Du kannst ihn als leichtes Mittagessen, als Mitbringsel zum Sommerfest oder als coolen Ausgleich zu würzigen Hauptgerichten genießen. Selbst Leute, die sonst auf Kohl eher skeptisch reagieren, sind meistens nach dem ersten Bissen voll überzeugt!
Und: Der Salat hält sich im Kühlschrank richtig gut. Perfekt für Meal Prep oder wenn du für Gäste schon mal vorbereiten möchtest. Würde ich behaupten, es sei mein liebster Krautsalat? Unbedingt!
Diese Zutaten machen den Asiatischer Krautsalat aus
Hier steckt echtes Asia-Gefühl in jedem Bestandteil. Die Mischung aus knackig, frisch, scharf und nussig macht den Salat so besonders – und du kannst fast alles aus dem Supermarkt oder Wochenmarkt besorgen.
- Kohl (Rotkohl und Chinakohl) – Die Basis! Rotkohl bringt satte Farbe und einen leicht herben Geschmack, während Chinakohl das Ganze etwas zarter, milder und saftiger macht.
- karotten – Sorgt nicht nur für Farbtupfer, sondern bringt Süße und einen feinen Biss. Schmeckt auch mit Möhre, falls du gerade keine klassischen Karotten hast.
- Frische rote Chilischote – Für einen Hauch Schärfe, die richtig belebt. Kannst du natürlich nach Geschmack dosieren oder weglassen.
- Lauchzwiebeln – Knackig und frisch, steuern sie eine feine Schärfe und Frühlingsnote bei.
- Koriander – Dieser frische Kräuter-Kick ist für mich das Herz des Salats. Falls du ihn nicht magst: Petersilie geht auch, aber das Aroma ist dann weniger asiatisch.
- Ingwer – Frisch gerieben gibt Ingwer dem Ganzen einen angenehm wärmenden Unterton und verbindet die Aromen zu einer harmonischen Mischung.
- Geröstetes Sesamöl – Unverzichtbar für dieses leicht rauchige, tiefe, nussige Aroma, das von keinem anderen Öl so nachgeahmt wird.
- Ungewürzter Reisessig – Sorgt für Frische und eine dezente Säure; alternativ klappt auch Apfelessig, wenn du es milder willst.
- Sojasauce – Die herzhafte Umami-Komponente im Dressing. Macht den Geschmack rund und würzig.
- Zitronensaft – Ein Spritzer davon sorgt für zusätzliche Frische und einen zitronigen Abschluss.
- Tahin (Sesampaste) – Cremig, nussig und etwas exotisch. Macht das Dressing fluffig und vollmundig zugleich.
- Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer – Die Würze, auf die es am Ende ankommt. Lieber nach dem Vermengen probieren und portionsweise nachwürzen.
- Geröstete Sesamsamen – Kleine Knusperperlen, die beim Draufbeißen ein nussiges Echo liefern. Unbedingt ausprobieren!
- Ungesalzene Erdnüsse oder Cashewnüsse – Kurz angeröstet bieten sie Crunch und eine feine Süße. Funktioniert auch mit ein bisschen schwarzem Sesam fürs Auge.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
So gelingt Asiatischer Krautsalat Schritt für Schritt
Das Schöne: Bei diesem Rezept brauchst du keinen Herd, keine Profi-Küchengeräte – nur ein gutes Messer, eine Reibe und eine große Schüssel.
- Beginne mit dem Gemüse: Schneide den Kohl hauchdünn (ob Messer oder Hobel, bleibt dir überlassen). Die karotten werden geschält und in feine Stifte oder Raspeln geschnitten – je nach Lust und Laune. Die Chili entkernen und in hauchdünne Streifchen zerteilen, Lauchzwiebeln und Koriander fein hacken. Alles in eine extragroße Salatschüssel geben.
- Für das Dressing eine kleine Schüssel nehmen. Gib Sesamöl, Reisessig, Sojasauce, Zitronensaft, Tahin, frisch geriebenen Ingwer, Salz und Pfeffer hinein. Dann kräftig mit einem Schneebesen oder einer Gabel verrühren, bis sich das Tahin sämig mit den Flüssigkeiten verbunden hat und ein milchig-cremiges Dressing entstanden ist.
- Gieße das Dressing großzügig über dein vorbereitetes Gemüse. Jetzt musst du nur noch alles mit sauberen Händen oder zwei großen Gabeln kräftig durchmischen, sodass wirklich jedes Kohl- und Karottenstück etwas vom Dressing abbekommt. Jetzt kannst du gleich abschmecken und ggf. noch einmal nachwürzen.
- Vor dem Servieren mit gerösteten Sesamsamen und grob gehackten Cashews oder Erdnüssen garnieren – das bringt noch mehr Biss und ein schönes Aroma. Am besten direkt servieren, aber auch nach ein paar Stunden im Kühlschrank schmeckt der Salat herrlich durchgezogen.
Gieß mir die Sesam-Tipps: Damit dein Asiatischer Krautsalat immer perfekt wird
Auch wenn Asiatischer Krautsalat ein echtes Einsteigerrezept ist, hab ich nach einigen Salatschüsseln doch ein paar Tipps für dich gesammelt. Ich mag meinen Krautsalat superfrisch, aber du kannst ihn auch etwas durchziehen lassen – dann wird der Kohl weicher, das Dressing zieht richtig ein und alles schmeckt noch intensiver.
Falls du knallharte Kohlstücke nicht magst, massiere den Kohl nach dem Schneiden einfach mit einer Prise Salz kräftig durch. Dadurch verliert er Säure, wird zarter und nimmt das Dressing noch besser auf.
Das Dressing kannst du geschmacklich anpassen – ein Spritzer Limette statt Zitrone passt wunderbar, und falls du Süße magst, rühre 1 TL Ahornsirup oder Reissirup hinein.
Für Meal Prep: Den Salat erst kurz vor dem Servieren mit den Nüssen und Sesamsamen bestreuen, sonst verliert er den tollen Crunch. Der fertige, angemachte Salat hält luftdicht verschlossen 1–2 Tage im Kühlschrank – perfekt für die Bürolunchbox!
Und wenn dir mal das Tahin ausgeht? Kein Stress. Erdnussbutter (ganz fein und ohne Zucker) funktioniert genauso gut und gibt einen spannenden Twist.
Servieren, aufpeppen und variieren: Asiatischer Krautsalat mal anders
Der Klassiker schmeckt pur schon richtig klasse, aber ein bisschen Kreativität schadet nie – hier meine liebsten Kombinationen und Abwandlungen.
Du kannst überraschend gut Reisbandnudeln oder Glasnudeln unter den Salat mischen, dann hast du im Handumdrehen ein vollwertiges Hauptgericht, das satt macht und trotzdem leicht bleibt. Auch gebratener Tofu, gegrilltes Hähnchen oder knusprige Frühlingsrollen passen traumhaft dazu.
Magst du es fruchtig? Mango oder Ananas machen sich wahnsinnig lecker in diesem Salat und passen zu den würzigen Aromen. Für extra Farbe kannst du bissfeste Edamame oder feine Broccoliröschen ergänzen – nicht nur fürs Auge ein Gewinn, sondern auch für die Vitamine.
Wenn es mal ein winterliches Motto sein soll, probier statt Chinakohl mal Grünkohl oder sogar Rotkohl pur. Die Nüsse kannst du beliebig ersetzen: Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder sogar gebratener Tempeh sorgen jeweils für neuen Geschmack und Crunch.
Wer’s richtig scharf mag, gibt noch Sriracha oder Chiliöl dazu. Und falls du für Picknick oder Buffet vorbereitest: Dressing und Gemüse getrennt halten, erst kurz vor Schluss zusammenrühren. So bleibt alles wunderschön knackig.
FAQs about Asiatischer Krautsalat
Wie lange hält sich Asiatischer Krautsalat im Kühlschrank?
Du kannst Asiatischen Krautsalat bedenkenlos 1 bis 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren – idealerweise in einer gut verschlossenen Box, damit er nicht austrocknet. Frisch schmeckt er am besten, nach ein paar Stunden aber sogar noch aromatischer, weil alles schön durchziehen konnte. Knackige Toppings wie Nüsse und Sesamsamen solltest du erst vor dem Servieren dazugeben.
Kann ich das Dressing für Asiatischer Krautsalat im Voraus vorbereiten?
Ja, das Dressing lässt sich wunderbar einen Tag vorher mixen und im Kühlschrank aufbewahren. Rühre es vor dem Verwenden einmal kräftig durch – Tahin neigt dazu, sich abzusetzen. So hast du den perfekten Frischekick direkt zur Hand, wenn der Hunger kommt.
Welche Alternativen gibt es zu Koriander oder Tahin im Asiatischer Krautsalat?
Wenn du keinen Koriander magst, kannst du einfach glatte Petersilie oder etwas Thai-Basilikum nehmen. Für das Tahin klappt im Notfall auch Erdnussbutter (am besten cremig und ungesüßt), das Ergebnis wird dann leicht anders, aber immer noch lecker nussig.
Lässt sich Asiatischer Krautsalat einfrieren?
Krautsalate friere ich persönlich nicht gern ein – durch das Auftauen wird der Kohl matschig und das Dressing trennt sich. Am besten genießt du den Salat frisch oder maximal gut gekühlt über ein bis zwei Tage. Für längere Lagerung empfehlen sich die einzelnen Zutaten getrennt aufzubewahren.
Einmal probiert, wird dieser Asiatischer Krautsalat bestimmt zum Dauergast auf deinem Tisch. Er ist leicht, herrlich bunt und bringt mit jedem Bissen neue Nuancen und Texturen ins Spiel – würzig, knackig, cremig und ein bisschen exotisch. Gerade an heißen Tagen, zu Gegrilltem oder einfach als Lunch to go bringt er Frische und gute Laune. Pack dir eine große Portion auf deinen Teller und genieß das wohltuende Knuspern, Schnuppern und die prickelnde Sesamnote – so geht bunter Genuss im Alltag!
Noch mehr leckere Rezepte
- Gurkensalat mit Feta und Kichererbsen: Dieser erfrischende Salat ist eine tolle Ergänzung für warme Tage und bietet eine ähnliche knackige Frische wie der Asiatische Krautsalat.
- Frühlingssalat mit Spargel und Ei: Mit leichten Zutaten bringt dieser Salat ebenfalls asiatische Aromen und passt hervorragend zu sommerlichen Gerichten.
- Spargel Erdbeer Salat: Eine weitere frische Kombination, die die süßen und herzhaften Aromen wunderbar vereint und ideal für Picknicks ist.

Asiatischer Krautsalat
Zutaten
Kochutensilien
Method
- In einer kleinen Schüssel die Dressing-Zutaten vermischen gut verrühren.
- Die Zutaten (Kohl, Karotten, Chili, Lauchzwiebel, Koriander) in eine große Schüssel geben und vermischen. Das Dressing darüber geben und nochmal gut vermischen.
- Mit Sesamsamen und/oder gerösteten Cashewkernen oder Erdnüssen garnieren.
- Enjoy!
