Es gibt diese Nachmittage, an denen der Hunger nach etwas Wärmendem und Aromatischem aufkommt – du kennst sie sicher. Die Küche duftet nach Gewürzen, während du das Hähnchen anbrätst und schon weißt: Heute Abend steht Butter Chicken auf dem Tisch. Die cremige Sauce, zusammen mit den weichen Fleischstücken, macht jeden Löffel zum puren Wohlfühlmoment. Es ist das perfekte Gericht, wenn du Lust auf indische Küche hast, aber keine Lust hast, stundenlang am Herd zu stehen.
Mit Butter Chicken zauberst du ohne viel Aufwand ein klar indisch inspiriertes Soulfood auf den Teller, das garantiert allen schmeckt – egal, ob du Gäste erwartest oder mit der Familie einen gemütlichen Abend verbringen willst. Das zarte Hähnchen und die kräftigen Aromen, vereint in cremiger Tomatensauce, bringen Würze und Wärme auf den Esstisch. Keine Sorge: Für eine Schärfeexplosion kannst du das Gericht einfach anpassen.

Was dieses Butter Chicken so besonders macht
Ein gutes Butter Chicken ist mehr als nur ein leckeres Hähnchencurry – es ist cremig, würzig und rundum gemütlich. Das Besondere an diesem Rezept: Hier bekommt das Hähnchen dank Yogurt-Marinade und kräftigen Gewürzen extra viel Geschmack und bleibt wunderbar zart. Das Fleisch badet nach dem Anbraten in einer samtigen Tomatensauce, die durch Sahne und Butter richtig schön rund und voll wird.
Dank Garam Masala, Kreuzkümmel und Koriander pulsiert jede Portion vor indischen Aromen. Das Gericht lässt sich außerdem ganz unkompliziert vorbereiten und ist immer unkompliziert, egal ob spontane Einladung oder Familienessen. Am Ende wartet eine Sauce, die so zum Löffeln gut ist, dass garantiert nix übrig bleibt.
Die wichtigsten Zutaten für Butter Chicken
- Hähnchenbrust: Für besonders zarte, schnelle Fleischstücke, die in der Marinade wunderbar saftig bleiben.
- Naturjoghurt: Verleiht der Marinade eine leichte Säure und macht das Fleisch mürbe.
- kurkuma: Gibt Farbe und bringt eine warme, erdige Note ins Gericht.
- Kreuzkümmel: Sorgt für feine Würze und ein wenig Tiefe ohne Dominanz.
- Garam Masala: Die typische aromatische Gewürzmischung, die dem Ganzen das gewisse indische Flair verleiht.
- Paprikapulver (edelsüß): Für einen Hauch Süße und diese hübsche, rote Farbe in der Sauce.
- Salz: Rundet die Marinade und Sauce ab – klassisch, aber unverzichtbar.
- Zitronensaft: Frisch, spritzig, balanciert das Gesamtaroma aus.
- Öl: Fürs Braten – ohne es haftet oder brennt nichts an.
- Butter: Macht die Sauce herrlich samtig und gibt ihr, nun ja, den Namen.
- Zwiebel: Für die würzige Grundbasis der Sauce, fein gehackt angebraten.
- Knoblauch: Ein Muss für Tiefe und den typisch indischen Geschmack.
- Ingwer: Bringt eine warme, leicht scharfe Frische mit ins Spiel.
- Korianderpulver: Harmonie zu Garam Masala, unterstützt die Aromenvielfalt.
- Chilipulver (optional): Wenn du’s gerne etwas schärfer magst – hier kannst du nach Lust und Laune dosieren.
- Passierte Tomaten: Für die charakteristische, fruchtige rote Sauce.
- Sahne: Sorgt für die typische Cremigkeit; alternativ geht auch Kokosmilch für die laktosefreie Variante.
- Zucker: Hebt die Fruchtnoten in der Sauce dezent hervor.
- Frischer Koriander: Zum Servieren – bringt Frische und Farbe aufs fertige Gericht.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Clever würzen und einfach variieren – so wird dein Curry besonders
Du bist laktoseintolerant oder möchtest Butter Chicken vegetarisch? Gar kein Problem: Anstelle von Sahne schnappst du dir einfach Kokosmilch – so bleibt das Gericht cremig und bekommt sogar einen exotischen Touch. Butter lässt sich durch vegane Margarine ersetzen, falls du es rein pflanzlich möchtest.
Falls du gerade keine Hähnchenbrust da hast, klappt das Rezept auch mit Putenbrust oder sogar festen Tofu-Würfeln. Magst du es so richtig würzig? Dann gib ruhig etwas mehr Garam Masala oder eine extra Prise Chili dazu. Weniger Schärfe bekommst du, wenn du das Chilipulver einfach weglässt – das macht Butter Chicken auch für Kids zum Favoriten.
Butter Chicken Zubereitung Schritt für Schritt
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung und kommst mit einer großen Pfanne bestens zurecht. So läuft alles ab – ganz entspannt und voller Aromen:
- Mariniere zuerst das Hähnchen: Rühre Joghurt, Zitronensaft und alle Gewürze für die Marinade zusammen, gib die Fleischwürfel hinein und wende sie gründlich, damit sich alles schön verteilt. Lass das Ganze abgedeckt im Kühlschrank durchziehen – je länger, desto aromatischer und zarter wird dein Fleisch.
- Schnapp dir eine beschichtete Pfanne, erhitze etwas Öl und brate die marinierten Hähnchenstücke goldbraun an. Sie sollten rundum etwas Farbe bekommen, dürfen aber ruhig noch ganz leicht glasig in der Mitte sein, denn gegart werden sie später in der Sauce sowieso weiter. Fleisch danach aus der Pfanne nehmen und kurz ruhen lassen.
- Jetzt kommt die Sauce: Butter schmelzen lassen, dann die gehackte Zwiebel darin langsam anschwitzen, bis sie weich und süßlich duftet. Danach Ingwer und Knoblauch dazu, und alles brutzelt ganz kurz, bis es richtig aromatisch riecht.
- Streue Korianderpulver, Garam Masala und – wenn gewünscht – Chilipulver dazu, dann direkt die passierten Tomaten unterrühren. Zehn Minuten sanft köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden und die Sauce ein ganzes Stück dicker wird.
- Rühre anschließend die Sahne und etwas Zucker ein. Jetzt zieht der typische Schmelz ins Gericht ein. Mit Salz abschmecken und noch ein paar Minuten sanft simmern lassen. Jetzt läuft dir bestimmt schon das Wasser im Mund zusammen!
- Gib zum Schluss das Hähnchen samt Bratensaft zurück in die Sauce. Lass alles noch einige Minuten auf kleiner Hitze ziehen, damit sich das Fleisch schön mit der Sauce verbindet und wunderbar zart bleibt.
- Zum Servieren verteilst du das Butter Chicken am besten in tiefen Tellern, garniert mit frischem Koriander. Ein Löffel Joghurt obendrauf ist kein Muss, macht aber extra happy. Dazu passen Basmatireis und Naan-Brot.
Tipps und Tricks für perfektes Butter Chicken
Für noch saftigeres Hähnchen solltest du das Fleisch wirklich gut marinieren – über Nacht macht hier echt einen Unterschied. Achte beim Anbraten darauf, die Pfanne nicht zu voll zu packen, sonst tritt Saft aus und das Fleisch wird eher gekocht als gebraten.
Wenn du es besonders aromatisch magst, röste die Gewürze für die Sauce kurz ohne Öl an, bevor du Tomaten und Sahne zufügst. So entfalten sie ihr volles Potenzial. Die Sauce gewinnt durch einen Hauch Zucker, der die Säure der Tomaten ausbalanciert – das gibt eine tolle geschmackliche Tiefe.
Du hast Reste? Im Kühlschrank schmeckt dein Butter Chicken sogar noch besser, weil die Gewürze intensiv durchziehen. Einfach langsam bei niedriger Hitze erwärmen – und eventuell einen Schuss Wasser oder Sahne hinzufügen, falls die Sauce nachdickt.
Servierideen und köstliche Variationen
Butter Chicken liebt richtig gute Begleiter: Klassisch ist ganz klar Basmatireis, am besten frisch gedämpft. Wer es noch aromatischer mag, serviert das Curry mit selbstgemachtem Naan oder fluffigem Chapati. Für einen frischen Kontrast sorgen knackige Gurkenstreifen oder ein simpler Tomatensalat.
Experimentierlaune? Statt Sahne kannst du Kokosmilch benutzen – gibt der Sauce einen milden, tropischen Twist. Wenn du mehr Gemüse willst, passen auch Erbsen, gegrillte Paprika oder Spinat super als Zugabe in die Sauce. Oder genieße Butter Chicken als Bowl mit Reis, gebratenem Brokkoli und Sesam on top!
Was das Aufwärmen oder Vorbereiten angeht: Dieses Gericht ist dankbar, wenn du es einen Tag im Voraus kochst und dann nur noch sanft aufwärmst – es wird dadurch fast noch besser. Auch zum Einfrieren eignet sich Butter Chicken problemlos.
FAQs about Butter Chicken
Kann ich Butter Chicken auch vegetarisch zubereiten?
Ja, du kannst Butter Chicken vegetarisch zubereiten, indem du das Hähnchen durch Tofu oder Kichererbsen ersetzt. Die Marinade und Sauce bleiben gleich, passen aber wunderbar zu vegetarischen Alternativen.
Wie scharf ist Butter Chicken üblicherweise?
Butter Chicken ist meist mild-würzig, enthält aber klassisch wenig bis keine Schärfe. Du kannst mit der Menge an Chilipulver nach Geschmack variieren, sodass das Gericht zu deiner Vorliebe passt.
Was mache ich, wenn meine Sauce zu dünn ist?
Wenn die Sauce zu dünn ist, lasse sie einfach länger offen köcheln, damit etwas Flüssigkeit verdampft. Alternativ kannst du einen Löffel passierte Tomaten oder einen Klecks Creme Fraîche einrühren, um sie zu binden.
Lässt sich Butter Chicken gut vorbereiten oder einfrieren?
Butter Chicken lässt sich ideal vorbereiten oder einfrieren. Die Aromen werden beim Aufwärmen sogar intensiver, daher ist es perfekt zum Vorkochen fürs Homeoffice oder als Meal-Prep.
Warum dieses Butter Chicken immer wieder begeistert
Butter Chicken gehört aus gutem Grund zu den beliebtesten Klassikern der indischen Küche. Es ist unkompliziert, voller Geschmack und verbindet Cremigkeit mit herrlich würzigen Noten.
Egal, ob du Gäste beeindrucken willst oder einen entspannten Abend zu Hause planst: Dieses Rezept bringt auf jeden Teller Gemütlichkeit und ein bisschen Fernweh. Probier’s aus – und staune, wie schnell Butter Chicken zum neuen Lieblingsgericht wird.
Noch mehr leckere Rezepte
- Asiatischer Krautsalat: Dieser Salat ist eine erfrischende Beilage, die perfekt zu würzigen Gerichten wie Butter Chicken passt.
- Tortellini Spieße Tomate Mozzarella: Eine weitere einfache und schmackhafte Option, die sich wunderbar als Fingerfood eignet.
- Gurkensalat mit Feta und Kichererbsen: Dieser Salat bringt frische und Protein auf den Tisch und ergänzt ein Curry hervorragend.

Das Butter Chicken
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Hähnchen marinieren: Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel vermengen. Hähnchenwürfel hinzufügen, gut vermischen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen (idealerweise über Nacht).
- Hähnchen anbraten: In einer Pfanne das Öl erhitzen und das marinierte Hähnchen goldbraun braten (ca. 6–8 Minuten). Beiseite stellen.
- Sauce zubereiten: Butter in derselben Pfanne schmelzen lassen, Zwiebel glasig anbraten (ca. 5 Minuten), dann Knoblauch und Ingwer hinzufügen und 1 Minute mitbraten.
- Gewürze und Tomaten: Koriander, Garam Masala und Chilipulver einrühren. Passierte Tomaten dazugeben, 10 Minuten köcheln lassen.
- Sahne & Zucker: Sahne und Zucker einrühren, nochmals 5 Minuten köcheln. Nach Bedarf mit Salz abschmecken.
- Hähnchen einfügen: Hähnchen zurück in die Pfanne geben, alles gut vermengen und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
- Servieren: Mit frischem Koriander bestreuen und mit Basmatireis und Naan servieren.
